Der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat dem
Deutschen Bundestag am 13. Juni 2007 empfohlen, den Antrag der
Regierungsfraktionen „Attraktivität des Wassertourismus und des
Wassersports stärken “ anzunehmen. Ein inhaltlicher weitergehender
Antrag der FDP-Fraktion wurde abgelehnt. Ein entsprechender Beschluss
des Bundestages nach der Sommerpause gilt damit als gesichert.
Mit ihrem Antrag wollen die Regierungsfraktionen eine weiterhin positive Entwicklung des Wassertourismus und des Wassersports unterstützen. Regelungen, die als Entwicklungsbremse wirken, sollen überprüft werden damit die Branche „angesichts des boomenden
Wassertourismus und der Attraktivität der Angebote ausländischer Wettbewerber“ bestehen kann. „Es werden Vereinfachungen angestrebt, die den Sicherheitsaspekten nicht widersprechen.“
Ausgelöst wurden diese politischen Aktivitäten durch ein Deregulierungskonzept, das von
ADAC, Bundesverband Wassersportwirtschaft und Deutscher Boots- und Schiffbauer-Verband im Oktober 2006 vorgelegt wurde sowie durch die nachfolgende kritische Berichterstattung der Fachmedien und die von der Zeitschrift „Yacht“ initiierte öffentliche Protestaktion gegen
angekündigte Verschärfungen gesetzlicher Regelungen. Das Deregulierungskonzept war ein Arbeitsergebnis der Koordinierungsstelle Sportbootverkehr und Wassertourismus, die von Frau Annette Faße, MdB und Mitglied des Verkehrsausschusses gegründet wurde.