Sportschifffahrt ist sicher Drucken E-Mail
Geschrieben von (redaktion )   

Aus der von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) im Juni veröffentlichten Jahresstatistik 2006 geht hervor, dass sich im Jahr 2006 keine tödlichen Sportbootunfälle, die mit dem Betrieb von Sportbooten zusammenhängen, ereignet haben. Bei den beiden registrierten Todesfällen handelte es sich um einen Badeunfall vor Anker liegend und um einen natürlichen, altersbedingten Todesfall. 11 Verletzte in der Sportschifffahrt wurden registriert.


 

Damit wurde ein weiteres mal bestätigt, dass die Sportschifffahrt zu den sichersten Freizeitaktivitäten überhaupt gehört. Gemessen an der Zahl der Sportboote im Seebereich lag das Todesfallrisiko 2006 bei 0,001%. Das Verletzungsrisiko bei 0,007%. Die Sportschifffahrt im Seebereich ist damit genau so sicher wie zum Beispiel das Fahrradfahren.

 

Wie bekannt wollte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) „vor dem Hintergrund signifikant steigender Unfallzahlen mit Todesfolge“ noch 2006 das Regulierungsniveau in der Sportschifffahrt weiter erhöhen. Diesem Vorhaben dürfte nun wohl endgültig der Boden entzogen worden sein.


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